Beispiel Detektei Lorenz - Ein Blick unter die Oberfläche

So arbeiten Privatdetektive - Wirtschaftsdetektive - Sicherheitsdienste



Detektive nutzen modenste Observationstechnik

Lupe und Pfeife: So schnüffelte sich Sherlock Holmes durch seine grandiosen Fälle. Ein moderner Detektiv, der heute arbeitet, hat natürlich eine ganz andere Ausrüstung bei sich. Er kann vergleichsweise oft im Hintergrund arbeiten, weil die Observationstechnik ihm die persönliche Anwesenheit erspart. Übertrieben gesagt, muss der Ermittler heute nicht mehr hinter dem Vorhang lauern, um etwas Gesprochenes mitzubekommen. Statt seiner Person, die während einer solchen Arbeit einer großen Gefahr ausgesetzt ist, ist hinter dem Vorhang heute eine Abhöranlage versteckt – oder an anderer, unauffälliger Stelle im Zimmer. Wanzen, so klein, dass sie nicht einmal in einer Blumenvase mitten auf dem Tisch auffallen, können versteckt werden und erledigen die Arbeit. Selbst wenn diese Abhöraktion aufgedeckt wird, ist das Leben vom Detektiv nicht so sehr in Gefahr, wie bei einem höchstpersönlich durchgeführten Lauschangriff.

Überwachung mit Video und Audio

detektiv bei observationGrundsätzlich werden Überwachungen durch aufgezeichnete Bilder und Tonaufnahmen bewerkstelligt, wofür Privatdetektiven unterschiedlichste Technik zur Verfügung steht. Für Audiodateien reicht beispielsweise ein Handy, auf den ersten Blick absolut unauffällig. Eine spezielle Ausrüstung dieses Handys ist jedoch der Clou hinter der Angelegenheit. Aus Angst vor Betrug oder Korruption werden Detektive mit oftmals heiklen Observationen beauftragt. Sie müssen ihre Gesundheit oder ihr Leben nicht aufs Spiel setzen, wenn sie so ein getarntes Handy benutzen, das scheinbar ausgeschaltet und vergessen auf einem Tisch liegt, in Wirklichkeit aber eine hochsensible Wanze darstellt, die haarklein jedes Geräusch an einen außerhalb gelegenen Empfänger übermittelt. Auch mit Videodateien wird nicht viel anders verfahren: Irgendwo im Zimmer befindet sich – winzig klein und damit leicht zu verstecken – eine kabellose Minikamera, die alle Details im Weitwinkel Modus an einen Monitor respektive einen PC überträgt. Diese Kameras gibt es nicht nur für das Knopfloch oder in einer Handtasche versteckt, sondern beispielsweise auch in einem Bilderrahmen oder anderen Dekoartikeln eingebaut – damit verschwinden sie quasi, sorgen aber für optimale Überwachung eines Raumes.

Schutz gegen ungewollte Überwachung

Wer sich mit einer kompetenten Detektei in Verbindung setzt, kann sich gegen eine unerwünschte Abhöranlage oder anderweitige Observation, die zum Beispiel von wirtschaftlichen Konkurrenten installiert wurde, schützen. Wichtige Konferenzen werden zum Beispiel von einer Security auf unerlaubten Zutritt nicht erwünschter Personen hin gesichert; Sicherheit bedeutet hier jedoch auch das Orten von Richtmikrofonen, das Aufspüren von Wanzen oder Anlagen zur Videoüberwachung. Selbst eine angezapfte Telefonleitung kann aufgedeckt werden. So bleiben brisante oder oft Millionen Euro teure Firmeninterna dort, wo sie hingehören. Der Abhörschutz in einem Unternehmen spielt eine wichtige Rolle – das Ausspionieren der Daten durch eine Konkurrenzfirma könnte den Ruin einer Firma bedeuten, die viel Kapital und Arbeit in eine Neuentwicklung investiert hat. Auch hier stehen natürlich neben geschulten Augen und einem untrüglichen Gespür auch technische Hilfsmittel aus dem Bereich Observationstechnik zur Verfügung, die aber bei einer guten Sicherheitsfirma oder Detektei zur ganz normalen Ausrüstung gehören.

Wann macht die Observation durch eine Detektei Sinn?

Observationen stellen den größten Teil der Tätigkeiten dar, die Detektive nachgehen. Observiert werden dabei aber nicht nur andere Personen. Auch Gebäude oder andere Zielobjekte können beobachtet werden, etwa um herauszufinden, wer wann ein bestimmtes Haus betritt und wie lange die Personen sich jeweils darin aufhalten. Nicht immer macht eine Observation allerdings Sinn. Soll zum Beispiel ein Unfallflüchtiger gefunden werden, muss nicht observiert werden. Es sei denn, es besteht der begründete Verdacht, dass der Täter oder die Täterin aus welchen Gründen auch immer nochmals an den Ort des Unfalls zurückkehrt. Dann kann die Beobachtung dieses Ortes durch einen Detektiv durchaus erfolgsversprechend sein.

Observation gehört zur Detektivausbildung



Dies ist allerdings nur in den wenigsten Fällen wirklich der Fall. Deutlich mehr Sinn machen Observationen dann schon, wenn es darum geht, einer bekannten Person ein Fehlverhalten nachzuweisen. Meldet sich zum Beispiel ein Arbeitnehmer überdurchschnittlich häufig krank, so besteht durchaus der Verdacht, dass an einigen der Fehltage krankgefeiert wird. Häufig arbeiten diese Personen dann noch an anderer Stelle. Sie können beispielsweise bei einem Freund auf dem Bau aushelfen. Arbeitgeber, die darüber Klarheit haben möchten, beauftragen deshalb eine Detektei mit der Observation des betreffenden Mitarbeiters. Wird dieser bei der Schwarzarbeit erwischt, muss er natürlich mit der sofortigen Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch seinen Arbeitgeber rechnen. Rechtlich kann er dagegen nichts unternehmen, da sein Arbeitgeber ja die Beweise für das Verhalten seines Arbeitnehmers vorliegen hat.

Die Observierung von Gebäuden macht insbesondere dann Sinn, wenn die Hausbesitzer in den Urlaub gefahren sind und sich kostspielige Wertgegenstände im Haus befinden. Leere Häuser mit wertvollem Inhalt locken natürlich Einbrecher an. Vor allem dann, wenn mehrere Tage hintereinander kein Licht brennt und sich die Post im Briefkasten stapelt. Wird eine Detektei mit der Observation des Hauses beauftragt, sorgt diese auf Wunsch auch dafür, dass der Briefkasten geleert wird und regelmäßig das Licht ein- und ausgeschaltet wird. So wird der Eindruck erweckt, die Hausbesitzer wären zuhause. Diese schreckt die meisten Verbrecher ab, sodass die Wertgegenstände sicher sind.

Aber auch besorgte Eltern können sich durchaus an eine Detektei wenden und um die Überwachung einer Person bitten. Dies macht insbesondere dann Sinn, wenn ein Sexualstraftäter aus der Haft entlassen wurde und in der Nähe eines Kindergartens oder einer Schule wohnt. Viele dieser Täter müssen zwar eine elektronische Fußfessel tragen, verhindern kann diese im schlimmsten Fall aber nichts, da es einige Zeit dauert, bis die Polizei vor Ort eintrifft. Die Observation eines Kindergartens oder einer Schule durch Detektive kann deshalb Sinn machen. In jedem Fall sorgt sie aber für ein beruhigendes Gefühl bei den betroffenen Eltern. Auch die Kosten, die der Einzelne in diesem Fall für die Observation aufbringen muss, halten sich in Grenzen, denn der Gesamtbetrag wird ja durch die Anzahl der Eltern geteilt, die mitmachen.